
Bienvenida a Costa Rica
Hola! Ich bin Lorena, 18 Jahre alt und komme aus Aalen (also Nähe Stuttgart ;)). Ich werde die neue Freiwillige in der ACJ (Asociación Christiana de Jóvenes) in Costa Rica sein, wo ich mich gerade auch schon befinde. So schnell ging das aber nicht, deswegen ein kurzer Rückblick auf die letzten Monate: Nachdem im Januar feststand, dass ich für ein Jahr in Costa Rica sein darf, ging es für mich im März schon auf das erste Vorbereitungsseminar des CVJMs in Bad Hersfeld (Hessen). Dort lernte ich bereits die ersten Freiwilligen kennen, die sich genauso wie ich für ein Jahr in ein Abenteuer stürzen und in verschiedenste Länder ausreisen werden. Auch den CVJM (Christlichen Verein Junger Menschen), also meine Entsendeorganisation, durfte ich an diesem Wochenende mit seiner Geschichte, der Arbeit und Verantwortlichen näher kennenlernen. Uns wurde auch gesagt, was jetzt noch alles getan werden muss: Arztbesuche, Impfungen, Visum beantragen, Spenden sammeln… und genau das hab ich dann versucht mehr oder weniger geordnet zu erledigen. Im Juni ging es für mich dann für ein Wochenende in die Pfalz zum länderspezifischen Vorbereitungsseminar. Dort lernte ich die zwei ehemaligen Freiwilligen Mara und Mark kennen, die mir gemeinsam mit André (mein Ansprechpartner, gemeinsam mit Leonie, vom CVJM Pfalz), alles rund um Costa Rica und meine Arbeit dort vorgestellt haben. Am Montag wurde mir die Arbeit des CVJM Pfalz auf der Johannishöhe und das Gelände gezeigt. Der CVJM Pfalz ist der Landesverband, der die Partnerschaft mit der ACJ Costa Rica hat.
Im Juli verbrachte ich 9 Tage in Mücke (Hessen) für das große Vorbereitungsseminar, auf dem ich viele Freiwillige vom ersten Vorbereitungsseminar wieder traf und auch neue kennenlernen durfte. Wir behandelten verschiedenste Themen, wie „transkulturelles lernen“, „Persönlichkeit“, „mit kolonialen Grüßen“, dem „kritischen Umgang mit der Rolle als Freiwilliger“ und natürlich auch ganz viel „Organisation“. Neben den vielen aber doch spannenden Themen, blieb aber auch freie Zeit, die wir mit Volleyball oder dem Spiel „Kontakt“ verbracht haben.

Hier ein Foto der Seminargruppe, mit Freiwilligen, die nach Ghana, Togo, Peru, Chile, Kolumbien, Hong Kong und natürlich Costa Rica ausreisen.
Im August bin ich dann noch in den Schwarzwald gereist, um mein Visum abzuholen. Sehr froh, dass es noch rechtzeitig angekommen ist :D. Man merkt also: durch meinen Freiwilligendienst bin ich auch schon ganz schön in Deutschland herumgekommen.
Am 29 August hieß es dann für mich Tschüss Deutschland und Hola Costa Rica! Nach einem 12 Stunden Flug, den ich überraschenderweise bequemer als gedacht, verbracht habe, (der Sitz neben mir war frei und dadurch hatte ich die maximale Beinfreiheit :D) kam ich um 17.30 Ortszeit in San José an. In Deutschland war es da schon 1.30 in der Nacht. Am Flughafen wurde ich von meiner Gastmama Guiselle herzlich begrüßt! Der erste Schritt an die Costa Ricanische Luft hat mich etwas überrascht. Es war nämlich erstaunlich heiß dafür, dass meine Sicht aus dem Flugzeug so aussah:

Nach einer Fahrt (ich kann gar nicht sagen wie lange, da ich so mit schauen beschäftigt war) vom Flughafen nach Kurú, wo meine Gastfamilie wohnt und sich die ACJ befindet, wurde ich auch dort herzlich von meiner Gastfamilie empfangen und fiel müde ins Bett. Am nächsten Morgen konnte ich auch schon das erste Mal das typisch costa-ricanische Frühstück „Gallo Pinto“ probieren. Reis mit Bohnen und Koriander. Dazu gab es ein Spiegelei. Dafür, dass ich es normalerweise gewohnt bin, etwas Süßes zum Frühstück zu essen, hat es sehr lecker geschmeckt! Nach dem Frühstück haben mir meine Gasteltern, Ronald und Guiselle die ACJ gezeigt. Dort wurde gerade der Tag der Familie gefeiert. Nachdem ich schonmal die wichtigsten Personen kennengelernt habe, nahmen Guiselle und Ronald mich mit nach Guadelupe in ein Einkaufszentrum. Nach dem kurzen Ausflug und einem leckeren Mittagessen (es gab Arroz con Pollo, also Hühnchen mit Reis und Bohnen) war ich ziemlich Müde und legte mich zu einer ausgiebigen Siesta hin. Das Wetter mit dem feuchten Klima, gemischt mit dem Jetlag machen mir doch etwas zu schaffen. Denn obwohl hier eigentlich gerade Winter ist, ist es ziemlich warm. Am Abend lernte ich dann noch meinen Gastbruder Alonso kennen. Heute (Sonntag) nahm mich Ronald mit nach San José in das Estadio Nacional. Dort fand die „Feria de Libros“ statt, also eine Büchermesse.




Am Montag werde ich meinen ersten Arbeitstag haben, dazu dann mehr.
Liebe Grüße aus Costa Rica!