Bienvenida – Unsere ersten Tage in Costa Rica

Mit diesen Worten wurden am Flughafen von Don Louis, dem ehemaligen Chef der ACJ, begrüßt. Da wir einen zwölfstündigen Flug hinter uns hatten, war es nett ein bekanntes Gesicht zu sehen (wir durften Don Louis bereits im Mai kennenlernen, als er in Deutschland für ein Benefizkonzert zu Besuch war). Auf der Fahrt vom Flughafen zu unseren Gastfamilien erzählte er uns ein wenig über die Gegend, besonders viel sehen, konnten wir leider nicht, da es bereits sehr dunkel war und der Regen die Sicht erschwert hat. Dennoch lagen uns die der zwölfstündige Flug in den Knochen, weswegen wir bei den Gastfamilien nach einer herzlichen Begrüßung und provisorischem Einrichten unserer Zimmer bald ins Bett fielen. Lange schlafen konnten wir jedoch nicht, sei es wegen des Jetlags oder des ersten Heimwehs. Als wir erst einmal ein wenig Ruhe hatten, konnten unsere Gedanken das erste Mal seit unserer Ankunft umherschweifen. Und so kam bei uns beiden die Frage auf, was uns geritten hat einfach für ein Jahr ans andere Ende der Welt zu ziehen. Glücklicherweise, war die Zeitverschiebung hier sehr praktisch, da Freund:innen und Familie in Deutschland noch wach waren und uns bestärken konnten.
Der erste Tag begann wegen unseres Jetlags sehr früh, sodass wir beide ungefähr um 5:00 Uhr morgens wach wurden und uns dazu verabredeten später zusammen zum ersten Mal zur ACJ zu gehen und uns umzuschauen. Zufälligerweise war genau dieser Freitag, der 09. September, auch der „Día de los Niños“, weshalb einige Kinder verkleidet waren. Nachdem wir von Don Louis‘ Nachfolgerin, Doña Angela, begrüßt wurden, hat uns unser Koordinator, Orlando, durch das Gebäude geführt und uns die Gruppen vorgestellt.
Direkt danach wurden wir von Marks Gastbruder, Alonso, mit dem Auto abgeholt. Er war so freundlich uns Guadalupe zu zeigen, wo er sowieso hin musste, um Besorgungen zu erledigen.
Es war spannend die Unterschiede zwischen dem Angebot an Lebensmitteln hier im Vergleich zu Deutschland zu sehen. Die costa-ricanische Küche beinhaltet viel Reis. Dementsprechend ist das Reisregal im Supermarkt auch ausgestattet.
So kann kann man Reis hier kiloweise kaufen und besonders die Obstauswahl ist um einiges größer.

Hier das Reisregal im Supermarkt:)

Danach hat uns Alonso zum Essen eingeladen. Und dank Alonsos Englischkenntnissen war es uns möglich einige nette Gespräche zu führen.
Nach diesem langen ersten Tag sind wir bald ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen haben wir zusammen die Gegend ein bisschen erkundet. Daraufhin hat uns Marks Gastvater eine Tour durch seinen Garten gegeben. Dort wachsen allerlei Pflanzen und Früchte, die in Deutschland so nicht wachsen. So haben wir zum ersten mal „limón dulce“ probiert (im Prinzip eine süße Limette). Den Nachmittag haben wir wieder mit Alonso und Pame, den Gastgeschwistern von Mark verbracht und die Zeit zum telefonieren genutzt.
Am Sonntag haben uns Ceci und José auf einen Wandertrip in der Gegend mitgenommen. Dabei sind wir zum ersten Mal in die Natur Costa Ricas eingetaucht und sind zum Catarata de Tortuga gewandert, wobei uns ein unbekannter Hund aus der Gegend hartnäckig begleitet hat. Dorthin führte jedoch kein direkter Weg, sondern ein steiler Fluss, der mit vielen glitschigen Steinen und Gestrüpp versehen war. Es war ein ziemlicher Akt dort hochzukommen, aber es hat viel Spaß gemacht. Runter war nochmal eine andere Nummer, aber wir haben es heil geschafft. Auf dem Rückweg haben Ceci und José uns zum Essen eingeladen. Wo wir die Gelegenheit hatten das typische agua dulce (-“süßes Wasser“) zu probieren – ein Heißgetränk, was einfach aus Wasser und Zucker besteht. Uns persönlich war es aber ein bisschen zu süß.


Wir waren um 12:00 Uhr wieder zuhause und bereiten uns schon mental auf den morgigen ersten Arbeitstag vor.

Grüße aus Costa Rica, Mark & Franka

Hier noch der Blick aus dem Garten über die Dächer von San José:)

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