Hallöchen zusammen!
Wir sind jetzt schon über drei Wochen hier. Verrückt wie schnell die Zeit vergeht… Zeit ein bisschen über unsere Arbeit zu berichten!
Wie die Meisten von euch wahrscheinlich wissen, arbeiten wir im CVJM Costa Rica, hier auch die ACJ („Asociación Cristiana de Jóvenes“). Der Schwerpunkt der ACJ liegt bei der Arbeit im Entwicklungszentrum in Purral. Hier befindet sich die Kindertagesstätte „Ana Frank“, in der wir während unseres Freiwilligendienstes arbeiten. Kinder im Alter von drei Monaten bis einschließlich 12 Jahren werden hier von 6:00 bis 18:00 Uhr betreut. Es gibt vier Gruppen, in denen die Kinder altersgemäß aufgeteilt sind: die Bebés- drei Monate bis zwei Jahre, die Maternales- zwei Jahre bis vier Jahre, die Preescolares- vier Jahre bis sechs Jahre und die Escolares- sechs Jahre bis 12 Jahre (welche nochmal unterteilt sind). Wir arbeiten von 8:00 bis 17:00 Uhr, mit einer Stunde Mittagspause. In unserer ersten Arbeitswoche haben wir täglich die Gruppen gewechselt, um diese kennenzulernen. Jetzt ist es so, dass wir monatlich die Gruppen wechseln. Aktuell ist Mark bei den Bebés und Franka bei den Maternales. Nach den vier Monaten entscheiden wir uns fest für eine Gruppe und verbringen dort voraussichtlich unser restliches Volontariat. Unsere Arbeit besteht darin auf die Kinder aufzupassen, mit den Kindern zu spielen, Kindern hinterherzurennen, sie zu füttern und jede menge Nasen zu putzen. Was uns aufgefallen ist, ist, dass Costaricaner:innen sehr viel snacken. So gibt es in der ACJ nicht nur die Hauptmahlzeiten, sondern auch zwei bis dreimal Merienda am Tag. „Merienda“ werden hier die kleinen Zwischenmahlzeiten genannt. Dabei dürfen wir oft mitessen:) Das können zum Beispiel Pfannkuchen, Obst, Kekse und dazu Säfte, Milch oder auch mal Agua Dulce (ihr erinnert euch an das „süße Wasser“ aus dem letzten Blogeintrag) sein. Unser Mittagessen bringen wir selbst von zuhause mit und essen es in unserer Mittagspause auf den außerordentlich gemütlichen Stühlen des Pausenraumes (diese Info war Franka sehr wichtig). Unsere Kolleg:innen sind sehr nett und geduldig angesichts unserer eher mangelhaften Spanischkenntnissen, aber die Verständigung funktioniert auch mit einfachen Sätzen bzw. Wörtern ganz gut. Trotzdem müssen wir unser Spanisch deutlich verbessern, weshalb wir zweimal die Woche Spanischunterricht haben (werden). Da Franka bereits die Basics durch die Schule beherrscht, hat Mark bereits eine Woche Vorsprung, in der er sich schon einiges angeeignet hat.
Und natürlich darf auch das traditionelle Krankwerden der neuen Volis nicht fehlen…
So haben wir uns beide gleichzeitig was eingefangen und waren teilweise eine ganze Woche außer Gefecht. Uns geht es aber schon besser und wir freuen uns auf unsere restlichen Wochen bei den Maternales/ Bebés.
Grüße aus Costa Rica,
Franka und Mark



Mark, das ist ja wie in Mittelerde…6 Mahlzeiten 😂 . Damit kommst Du bestimmt gut zurecht… 😂
Ich freue mich sehr, dass Dir die Arbeit im Ana Frank Spaß macht!
Viele Grüße an Franka! Und Deine Gastgeberfamilie und die Leute im Ana Frank!
God bless!
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