Bilanz Preescolares 

„Ach du lebst noch?“ meinte meine Gastschwester und Kollegin nach meiner ersten vollen Woche bei den Vorschulkindern…  denn die Preescolares können wohl getrost von sich behaupten eine der lauteren und nervenraubenderen Gruppen zu sein.

Bedingt durch zum Teil das Alter und die Aufgedrehtheit der Kinder als auch durch mich kam es in diesem Monat nicht zu größeren Projekten meinerseits mit den Kindern. Meine Haupttätigkeiten waren aufzupassen dass sich die Kinder nicht an den Kragen gehen, mit ihnen zu spielen und sie beim Basteln zu unterstützen.

Die Kinder sind sehr nett und generell lieb aber eben in einem sehr schwierigen Alter in dieser Gruppe, so fällt es ihnen zum Beispiel sehr schwer selbst einfache Dinge zu basteln. Beispielsweise bestand die klare Vorstellung Tims (Name geändert) von dem Auftrag einen DIN A4 großen Baum grob auszuschneiden darin, ihn mit erstaunlicher Präzision in der Mitte durchzuschneiden. Auf der einen Seite erschwert dies das Arbeiten mit den Kindern, aber auf der anderen Seite hat man jeden Tag etwas von den kleinen Ereignissen zu erzählen.

Ich mag die Gruppe wirklich sehr und kann mir sehr gut vorstellen später mich für die Preescolares zu entscheiden. Der Tagesablauf ist zwar oft sehr eintönig und von einem hohen Lautstärkepegel geprägt aber mir bereitet es Freude hier zu arbeiten, da die Kinder auch immer wieder sehr erheiternd sind.

Der Tagesablauf der Vorschulkinder fängt an mit dem Lernen des Datums, wobei die Kinder die Namen des Tages und das Datum sagen (und manchmal eher erraten). Danach dürfen sie dann ihr Namensschild an die Pinnwand kletten und nachdem sie dadurch festgestellt haben, wie viele anwesend sind und wie viele nicht, gibt es dann die erste Medienda. Danach gibt es eine kleine Einheit in der sie etwas lernen, passend zu einem Thema, das monatlich wechselt, zum Beispiel „Fremde Kulturen“ war ein Thema als Ich bei ihnen war und jeden Tag lernten sie dann eine Kultur kennen mit ihren Eigenheiten (Selbstverständlich durfte ich das Thema „Deutschland“ gestalten und durchführen). Generell wird nach der Einheit etwas zum Tagesthema passendes gebastelt oder gemalt. Nach der Einheit dürfen die Kinder ins „Play“ was der überdachte Spielplatz der ACJ ist. Dort spielen sie meistens „Anda“ was wir als „Fangen“ kennen. Bis zum Mittagessen wird sich dann im Play ausgetobt wobei sie dabei hoffentlich müde werden um danach gut zu Mittag zu schlafen. Nach dem Mittagsschlaf ist auch schon wieder das Play an der Reihe wo sie dann wieder ihre Freizeit haben. Um ca. vier uhr nachmittags wird dann in den Gruppenraum gegangen wo sie sich dann mit Malen, Puzzeln, Legos oder ähnlichen Spielen beschäftigen bis ihre Eltern sie dann abholen.

Saludos Jeremías.

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