Vor einer Woche…

Mein Name ist Mara, ich bin 19 Jahre alt, komme aus dem schönen Schifferstadt in der Pfalz und bin die zweite Freiwillige, die der CVJM-Pfalz für dieses Jahr nach Costa Rica geschickt hat. Wie Christine habe ich im März dieses Jahres mein Abitur absolviert und bin nun gespannt, viele neue Erfahrungen und Abenteuer in Costa Rica zu erleben.

Vor etwas mehr als einer Woche sind Christine und ich ins Flugzeug nach Costa Rica gestiegen und konnte uns noch gar nicht vorstellen, wie es hier sein wird. Die Wochen und Monate vor unsere Ausreise waren geprägt von Vorbereitungen, Gedanken darüber was muss auf jeden Fall mit, was kann in Deutschland bleiben, auch von Sorgen und Ängsten, aber natürlich auch von ganz viel Vorfreude.

In San José angekommen, wurden wir gleich von einer großen Gruppe bestehend aus Mitarbeitern und Helfern der ACJ in Empfang genommen. Im ersten Moment waren wir beide etwas überfahren davon, wir haben uns aber auch sehr darüber gefreut. Daraufhin ging es dann zu unseren Gastfmilien. Von meiner wurde ichdav herzlich begrüßt und mir wurde auch gleich ein Teller Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) zum Frühstück hingestellt, das ich nicht zum letzten Mal gegessen haben werde. Meine Gastfamilie ist auch sehr verständnisvoll und geduldig, was meine kaum vorhandenen Spanischkenntnisse angeht. Mit Händen und Füßen und manchmal auch Google-Übersetzer funktioniert die Verständigung doch relativ gut. Mir wurde auch schon versichert, dass ich in zwei Monaten  auf Spanisch hier „überleben“ werde.

Mittags gingen Christine und ich mit Daniel in die ACJ, wo er uns alles gezeigt hat, wir ersten Kontakt mit den Kindern hatten und die Mitarbeiter und Don Luis kennenlernen durften. Da wir erst diese Woche langsam in unser Arbeitsleben starten werden, hatten wir die letzte Woche noch komplett frei, was Christine und ich dazu nutzten, San José und Umgebung zu erkunden. So ging es mit meinen Gasteltern nach Santa Ana, einem besser gestellten Stadtteil San Josés, dann zu zweit in ein Einkaufszentrum, wo man vergisst,DSC00023.JPG dass man sich eigentlich in Costa Rica befindet. Donnerstags haben wir alleine einen etwas größeren Ausflug zum Volcán Irazú gemacht, wo wir kurze Zeit Sicht auf den Hauptkrater hatten, bevor es angefangen hat, aus Eimern zu gießen. Der Anblick war trotz des schlechten Wetters beeindruckend. Vereint mit der dritten Freiwillgen gab Daniel uns eine kleine Stadtführung durch San José. Am Wochenende besuchten wir noch das Museo de los Niños und den Wochenmarkt in Coronado. Mein Gastvater ist ganz beeindruckt, was wir in der ersten Woche schon alles gesehen und gemacht haben.

Die erste Woche wurde begleitet von vielen neuen Eindrücken und Dingen, an die man sich erst noch etwas gewöhnen muss, von ganz viel Spanisch, das ich langsam immer mehr verstehe, solange etwas langsamer als normal gesprochen wird, und der Erkenntnis, dass Regenzeit nicht unbedingt Regen bedeutet!

Liebe Grüße!

Mara

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