Die erste Arbeitswoche

Hallo!

Jetzt ist schon wieder Sonntag und morgen geht bereits meine zweite Arbeitswoche los.

Am Dienstag haben wir das erste Mal gearbeitet. Um 9 Uhr kamen wir in unsere Arbeitsstelle, das Entwicklungszentrum Purral der ACJ Costa Rica. Das Haus meiner Gastfamilie liegt übrigens nur bequeme ca. 200m von dort entfernt, für meinen Weg zur Arbeit muss ich also nur ungefähr zwei Minuten einplanen.

In der Arbeitsstelle, dem „Centro Infantil“ – einem Zentrum zur ganztätigen Kinderbetreuung der ACJ – war schon einiges los, schließlich kommen die Kinder schon ab ca. 6 Uhr morgens hierhin. Wir haben uns kurz mit unserem Chef Don Luis und seiner Sekretärin zusammengesetzt und den Plan für die Woche besprochen. Wir drei deutschen Volontärinnen werden zunächst wöchentlich durch die vier verschiedenen Altersgruppen rotieren. Danach werden wir für den Rest des Jahres je für einen Monat in den Gruppen bleiben und dann wechseln – immer nur ein Volontär pro Gruppe.

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Wir drei Freiwilligen vor der Arbeitsstelle

Diese Woche war ich nun bei den „Maternales“ – den 2- bis 4-jährigen Kindern. Diese Gruppe hat wie jede andere Gruppe auch, eine „Maestra“ (Erzieherin) und eine Assistentin und nun auch wieder eine Freiwillige.

Im Alltag der Gruppe mache ich im Moment einfach viel mit und helfe, bringe zum Beispiel die Kinder beim Abholen zu ihren Eltern, kümmere mich um die Snacks am Vormittag und Nachmittag, spiele mit den Kids, helfe beim Beaufsichtigen auf dem Spielplatz, beim Basteln und beim Einschlafen (Die Kinder machen nach dem Mittagessen zwei Stunden Mittagsschlaf)…und vieles mehr.

Es ist total schön, wie die Kids schon nach wenigen Tagen immer mit mir spielen wollen, mich wiedererkennen und mich umarmen wollen. Dabei ist es total bereichernd, jedes Kind und seine individuellen Bedürfnisse kennenzulernen. Gleichzeitig ist das Durchsetzen von Regeln und eine gewisse Disziplin auch in dieser Gruppe sehr wichtig.

Besonders war am Freitag noch, das anlässlich des „Día de los niños“ – dem Tag des Kindes – „fiesta“ in der Kita angesagt war. Alle kamen verkleidet und es gab eine richtige kleine Party mit Piñata, Musik und Tanz, Torte und Kinderschminken. Das war etwas Besonderes für die Kids und Mitarbeiter.

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„Fiesta“ zum Tag des Kindes
Unser Arbeitstag dauert regulär neun Stunden – von 8-17 Uhr inklusive einer Stunde Mittagspause. So ein richtiger Arbeitsalltag ist auch für mich etwas Neues. Durchaus anstrengend beim ständig hohen Geräuschpegel in der Kita, wenn man den ganzen Tag in Action ist und gleichzeitig noch die ganze Zeit Spanisch spricht und hört, sich darauf konzentrieren muss.

Ab morgen beginnt auch unser Spanisch-Sprachkurs, der zwei Mal die Woche stattfindet. Ansonsten gehe ich mit meiner Mitfreiwilligen Alex nach der Arbeit häufig ins Fitnessstudio, zum Beispiel zum Zumba-Kurs, das macht echt Spaß. So ist die Woche ganz schön gut gefüllt und das Wochenende verdient. 🙂

Ich bin mal gespannt auf die nächste Woche und die neue Gruppe, die ich ab morgen kennenlerne.

Bis bald und einen guten Start in die neue Woche!

Christine

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