Weihnachtsurlaub in der Karibik

So jetzt melde ich mich auch mal wieder und erzähle euch noch gerne von unserem Weihnachtsurlaub 🙂 Ich war mit Hanna zusammen vom 27.12.-2.1. in Cahuita, in der Karibik. Aber warum war Jana eigentlich nicht dabei wie sonst immer? Jana war zuerst mit ihrer Gastfamilie im Urlaub und hat dann noch mit ihrer Gastschwester und Freunden Urlaub über Silvester gemacht. Ein lustiger Zufall war, dass wir dann in Nachbarorten Urlaub gemacht haben und so dann zusammen Silvester feiern konnten 😀

So jetzt aber zum Urlaub. Wie gesagt sind wir am 27.12. sehr früh los und mit dem Bus um 6 Uhr gefahren und waren dann so gegen halb 11 in Cahuita. Wir mussten uns dann erst einmal orientieren, um unser Hostel zu finden und haben dann festgestellt, dass das Hostel direkt neben der Busstation ist. Das war natürlich praktisch. Mit dem Hostel waren wir sehr zufrieden. Es hatte einen schönen Pool, Hängematten und es gab (zu unserer freudigen Überraschung) kostenlos Pancakes zum Frühstück und Kaffee 🙂 Nur das Wlan hat nicht so gut funktioniert, aber das war im ganzen Ort so 😀 Und man kann ja auch mal versuchen mit weniger Handy auszukommen.

Als wir ankamen war es direkt auch schön warm und wir sind dann bald los auf die Suche nach dem Strand. Man muss wissen in Cahuita gibt es auch einen wunderschönen Nationalpark und wir wussten vorher, dass es einen Eingang gibt, wo man bezahlen muss und einen, wo man etwas spenden kann, also kostenlos reinkommen kann. Als wir dann auf der Suche nach einem Strand waren, haben wir einen Eingang vom Park gefunden und weil der direkt beim Ort war, dachten wir, dass das bestimmt der zahlungspflichtige ist. Aber zu unserer Überraschung war es der kostenlose und wir konnten gleich den Nationalpark am ersten Tag ein bisschen erkunden und am Strand chillen. Wir waren dann fast jeden Tag im Nationalpark und haben die Zeit dort genossen.

Am 2. Tag wollten wir uns dann im Ort informieren, was man hier alles so an Touren machen kann. Aber wir sind aufgewacht und es hat in Strömen geschüttet und es war kein Ende in Sicht. Wir hatten dann auch schon Angst, dass es die ganze Woche lang regnen würde, weil es in der Karibik auch in der Trockenzeit regnen kann und auch unsere Gastfamilien vorher meinten, dass es sehr viel regnen soll. Aber es war der einzige Tag mit Regen und das Wetter wurde von Tag zu Tag besser. Auf jeden Fall haben wir uns dann im Regen bei verschiedenen Anbietern informiert, was es so für Angebote gibt. Und wir haben dann einen netten Anbieter gefunden, mit dem wir dann schnorcheln gehen wollten. Aber dafür musste das Wetter erst besser werden, weil durch den Regen keine klare Sicht im Meer war. Als der Regen etwas nachgelassen hatte, sind wir dann in den Nationalpark und wollten ihn weiter erkunden als am Tag davor. Aber wir konnten nicht weiter, weil der Park vom vielen Wasser überschwemmt war und der Fluss, durch den man musste, zu tief war. Wir sind dann trotzdem bis zu diesem Fluss und haben den Park genossen. Danach sind wir dann noch zum angrenzenden Playa negra gelaufen und haben den Tag dort genossen mit kaum noch Regen 🙂

Am nächsten Tag sind wir dann extra früh los, um den ganzen Park zu erkunden, weil dafür braucht man viel Zeit (einfache Strecke 8 km). Aber wir haben am Eingang gefragt, ob man heute den ganzen Park sehen kann und es hieß nein, weil Teile immer noch überschwemmt waren. Wir hatten uns vorher aber über ein wildlife rescue center informiert und sind dann spontan dahin gelaufen. Der Weg dahin war 3 km lang, aber in der Hitze sehr anstrengend 😀 Das Center war eine richtig coole Erfahrung. Wir konnten viele Tiere mal von ganz nahem sehen. Das Highlight waren für mich definitiv die Faultiere und die Affen. Affen sieht man zwar auch ständig im Nationalpark, aber das war trotzdem schön sie dort zu sehen, v.a. weil man wusste hier können sie kein Essen klauen 😀

Am nächsten Tag wollten wir dann endlich schnorcheln gehen, aber das Wasser war noch zu untrüb. Also sind wir wieder zum Nationalpark und wollten den erkunden. Und dieses Mal konnten wir auch wirklich weiter, weil man die Flüsse durchqueren konnte. Es war zwar immer noch nicht der ganze Park, aber schon deutlich mehr. Unterwegs sind wir die Tage über auch immer Waschbären und Affen begegnet. Angeblich gab es auch Krokodile, aber die haben wir nie gesehen. Da das Wetter an dem Tag auch richtig schön war, haben Hanna und ich ein bisschen Fotoshooting auf dem Weg zum Punta Cahuita gemacht und den Tag richtig genossen. Wir kamen uns bei dem Punta Cahuita wie auf einer kleinen verlassenen Insel vor, weil hier auch nicht so viele Menschen waren 🙂 

Abends waren wir oft etwas essen und trinken und dabei waren wir auch dreimal im gleichen „Restaurant“. Denn dort gab es einen Künstler, der Martin Hendrix heißt, und sehr coole karibische Musik gemacht hat und mit ihm hatten wir viel Spaß. Er hat auch einen Song über „Rice and beans“ (typisches Essen der Karibik hier) gesungen, der sehr lustig ist : D

Inzwischen sind wir am 31.12. angekommen. Morgens ist erst einmal mein Handy aus dem nichts einfach kaputt gegangen und das war natürlich sehr ärgerlich. Aber Hanna hat dann einfach um so mehr Bilder gemacht 😀 Am 31.12. sind wir morgens nach Puerto Viejo gefahren und haben uns dort erst einmal Fahrräder gemietet und sind zu unserem Hostel (das wir für die eine Nacht gebucht hatten) gefahren. Von dort aus haben wir dann eine Fahrradtour an verschiedenen Stränden entlang gemacht. Das war richtig schön mal wieder Fahrrad zu fahren. Nach der Tour haben wir dann noch Souvenirs gekauft und uns dann für den Abend fertig gemacht und mit den anderen zusammen am Strand gefeiert. Nachts im Hostel haben wir dann unsere erste Nacht in Hängematten verbracht und das war eine sehr coole Erfahrung. Cool ausnahmsweise wortwörtlich, weil wir nicht dran gedacht haben, dass wir ja ne Decke gebrauchen könnten 😀 Aber es war trotzdem sehr schön.

Am 1.1. haben wir den  Tag über einfach im Hostel und Pool gechillt und sind abends schön essen gegangen 🙂 Und am letzten Tag konnten wir dann endlich schnorcheln gehen und das war ein richtig schönes Erlebnis. Denn im Nationalpark gibt es ein großes Korallenriff mit sehr vielen Fischen. Danach haben wir dann nochmal die Zeit im Park an Land genossen mit schön türkisem Wasser 🙂

Bevor es dann heimging, gab es noch einmal ein etwas stressiges Erlebnis. Denn wir mussten die Schnorcheltour noch bezahlen, aber der einzige Bankautomat im Ort hat nicht funktioniert. Aber nach etwas längerem warten mit unserem Guide zusammen, hat der Automat dann endlich wieder funktioniert und es ging alles gut. Wir sind dann gegen 9 Uhr abends wieder daheim gewesen in San José. Und ich muss zugeben ich habe San José und meine Gastfamilie schon vermisst und hatte mich gefreut meine Familie wieder zu sehen 🙂 Abends hab ich dann erst Mal meinen seehr straken Sonnebrand entdeckt und meine Gastmutter hat mich freundlicherweiße am Rücken eingecremt, damit es bald besser wird 😀 und das wurde es zum Glück dann auch. Jetzt bin ich nicht mehr rot, sondern etwas bräuner 😉 

Falls ihr denkt dieses Mal gabs aber viele Bilder: Ja sind schon einige, aber ich habe über 400 Bilder vom Urlaub (vor dem Aussortieren waren es über 800 😀 ) und dafür ist die Anzahl eigentlich ganz okay 😉

So viel zu unserem Weihnachtsurlaub.

Ich melde mich bald mal wieder, wenn es mein Alltag zulässt.

Eure Annika 

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